Bibliotheca Bipontina
Wissenschaftliche Bibliothek zu Zweibrücken
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Herzog Wolfgang wurde am 26. 9. 1526 in Zweibrücken geboren. Er war der einzige Sohn des Pfalzgrafen Ludwig II. und dessen Gemahlin Elisabeth, Tochter des Landgrafen Wilhelm von Hessen. Nach dem frühen Tod des Vaters unter der Vormundschaft seines Onkels Pfalzgraf Ruprecht und seiner Mutter erzogen, übernahm er 1544 das Herzogtum. Durch seine Eheschließung mit Anna, der Tochter des Landgrafen Philipp dem Großmütigen von Hessen, wurde er eng ans lutherische Lager gebunden. Am 1. 6. 1557 führte er, auch beeinflußt von Melanchthon und Brenz, seine neu geschaffene Kirchenordnung ein. |
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Nach dem Tod des kinderlos verstorbenen
Kurfürsten Ottheinrich bekam Herzog Wolfgang das Fürstentum Neuburg,
das er vorher bereits verwaltet hatte, übereignet. Nach dem Aussterben der Zweibrücker Hauptlinie übernahmen die Nachfahren des in Birkenfeld ansässigen Karl I., dem jüngsten Sohn Herzog Wolfgangs, die Regentschaft über Pfalz-Zweibrücken. Karl I. wurde damit auch zum Stammvater des Bayerischen Königshauses |
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Wahlsprüche des Pfalzgrafen Karl von Birkenfeld (1560 - 1600) aus der Lufft-Bibel (Wittenberg 1543) (Die Gerechtigkeit erhöht das Volk - Weise sei und geduldig im Reden und Schweigen, wer weise ist und geduldig, wird schließlich Sieger sein." |
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Ramus, Petrus: Grammatica. Paris: Wechsel 1572 L 117 Pergamentband von Karl von
Birkenfeld. Die Provenienz ist sowohl auf dem Einband ("H C P" -
1575) als auch dem Titelblatt von Karls eigener Hand ("1577 - I.
E. G. - Carolus Comes Palatinus Rheni etc.") vermerkt.- |
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