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Homepage als virtuelle Festpublikation zu Ehren des 90. Geburtstages von
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Vita |
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Gedanken und Sentenzen |
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Kleine Auswahl aus den Veröffentlichungen |
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"So werkelt der Schulleiter jahraus,
jahrein unermüdlich sozusagen als Mädchen für
alles, ist Prellbock, Schiedsrichter und Beichtvater zugleich,
dient als Schuljurist Kollegen, Eltern und Schülern mit
seinem Rat, soll Organisator, Verwaltungsbeamter und Repräsentant
seiner Dienststelle nach außen und nach oben sein und
muß letztlich als Hauptverantwortlicher für alles seinen
Kopf hinhalten." Dient man wirklich dem
Geiste wahrer Bildung, wenn man -gelehriger Schüler eines
in der Volkswirtschaft berechtigten Produktionsdenkens- mehr
nach Quantität als nach Qualität strebt? Schließlich
liegt es in der Natur der Sache - um eine Parallele zu ziehen
-, daß ein Turn- oder Sportclub in der Öffentlichkeit
mehr Anziehungskraft entwickelt als ein historischer Verein,
ohne daß damit ein Werturteil verbunden sein müßte;
ferner, daß wohl die meisten jungen Leute lieber ein Tanzlokal
aufsuchen als ein Kammerkonzert. Kurz: Je höher die Anforderungen,
je vielseitiger die Voraussetzungen, je distinguierter und mühevoller
die Erlernung einer Kunst oder Fertigkeit, desto kleiner das
Häuflein der Jünger und Adepten. "Nicht äußere
Formen, Strukturen und Organisationen sind entscheidend für
unser Bildungswesen, mögen sie auch von ihren Anhängern
noch so lautstark und sendungsbewußt propagiert werden,
sondern der Geist, der Lehrende und Lernende beseelt und ihr
Verhältnis zueinander kennzeichnet. Hier müßte
der Hebel angesetzt, die Fragestellung modifiziert werden, ähnlich
wie Platon die Frage nach dem besten Staat umgeformt hat in
die Aufgabe der Erziehung zum besten Staatsbürger. In der
kommenden Generation wird die sittliche und die materielle Leistung
unserer Industriegesellschaft nicht primär davon abhängen,
ob wir ein gegliedertes, kooperatives oder integriertes Schulsystem
haben, sondern im wesentlichen davon, ob wissenschaftlich und
pädagogisch leistungsfähige und arbeitsfreudige Lehrer
in genügender Zahl möglichst viele begabte und arbeitswillige
Schüler unter Bedingungen unterrichten, die ein Höchstmaß
von Wissen und Können gewährleisten. Mens agitat molem!" "Wer wie ich
ein hohes Alter
erreicht hat, kann in der Regel auf ein bewegtes Leben zurückblicken
und hat gar viele Menschen kennen gelernt." |
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Denkmäler einer unvergänglichen
Kultur Das Bildungsproblem unserer Zeit Die Verfassungsdebatte bei Herodot
Soll man zu allem schweigen? Strukturwandel bei höheren
Schulen? "...freiwillig verwandelt
der Widder sein Vlies auf der Wiese." -Ist färben ein
Schwindel? Zur Bildungssituation unserer Zeit
Das Gymnasium Bipotinum- eine Heimstätte
der Geisteswissenschaft Erinnerung an Herzog Christian IV. Vom Wert der Gazette des Deux-Ponts als Geschichtsquelle Von Sprachlenkung und Manipulation Über die pfälzische Mundart Erinnerungen und Gedanken eines Pfälzers
zum deutsch-französischen Verhältnis Haben wir noch Sprachkultur? Männer von Format Geschichte ohne Grenzen Spätlese
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Weitere Grußadressen an den Jubilar nimmt die Bibliotheca
Bipontina gerne per E-mail entgegen
und wird diese hier veröffentlichen![]()