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1560
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4. September
geboren in Neuburg a.d.Donau als fünfter Sohn
von Herzog Wolfgang von Zweibrücken (1526
- 1569) und Anna, Tochter des Landgrafen Philipp
I. von Hessen (1529 -1591) Kindheit
in Zweibrücken
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1569
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nach Tod des Vaters Vormundschaft
seines Onkels Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel,
Kurprinz Ludwigs VI. von der Pfalz, streng luth. Statthalter
der Oberpfalz sowie der älteren Brüder Philipp
Ludwig von Neuburg und Johann I. von Zweibrücken. Umfassende
Erziehung am neuburgischen Hof durch Karls Lehrer Martin
Kepler.
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1573
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1573 Ankunft am kursächsischen
Hof in Dresden zur weiteren geistigen und höfischen
Erziehung bei Kurfürst August, dem Schwager von
Karls Mutter und Kurfürstin Anna. Pfalzgraf
Karl wurde zusammen mit dem gleichaltrigen Kurprinzen
Christian I. (1560 - 1591) lutherisch erzogen.
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1577
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Rückkehr nach Neuburg
und Aufenthalt am kurpfälzischen Hof in Heidelberg.
Dort war unter Kurfürst Ludwig VI. (1576-1583)
das Luthertum wieder eingeführt worden.
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1579
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Wahl zum Rektor der Universität
Heidelberg. Aufgrund seiner hervorragenden Ausbildung
wird Karl später als einer der gelehrtesten Fürsten
seiner Zeit gelten.
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1580
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Reise nach Dresden und
Kavalierstour in Sachsen und Frankreich mit Christian
I.
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1584
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Johann I. von Zweibrücken
übergibt seinem Bruder anläßlich seiner
Volljährigkeit entsprechend den Bestimmungen des
Meisenheimer Testaments von Herzog Wolfgang die Zweibrücker
Hälfte der Hinteren Grafschaft Sponheim. Förmlicher
Regierungsantritt am 24. August 1584, Wohnsitz wird
die Burg Birkenfeld.
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1585
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Hochzeit mit Dorothea,
Tochter von Herzog Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg
und Dorothea von Dänemark.
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1586
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Die schlechte wirtschaftliche
Lage der Grafschaft Sponheim bedingt den Eintritt Karls
in die Dienste des Markgrafen Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach,
dem Schwager seiner Frau. Karl führt u.a. im "Straßburger
Kapitalstreit" diplomatische Verhandlungen .
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1590
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Pfalzgraf Karl wird Präsident
des Geheimen Hof- und Kammerkollegiums. Sein Wohnsitz
wird Ansbach.
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1591
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Geburt des ältesten
Sohnes und Nachfolgers Pfalzgraf Georg Wilhelm. Prägung
einer goldenen Gedenkmünze. Generalvisitationen,
mit dem Ziel, die Kirchenlehre und Ceremonien in Trarbach
und Birkenfeld auf der Basis der Augsburgischen Konfession
zu vereinheitlichen. Birkenfeld wird zwischen
dem Kurfürstentum Trier und dem reformierten Pfalz- Zweibrücken
zur lutherischen Enklave.
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1593
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Geburt der einzigen Tochter
Sophie. Teilnahme an einem Collegium in Neuburg zur Schlichtung
der Streitigkeiten um die Concordien- Formel.
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1594
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Rückkehr nach Birkenfeld
und Ausbau der Residenz. Geburt des Sohnes Friedrich.
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1595
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Vertrag zu Kastellaun:
Aufteilung der Hinteren Grafschaft Sponheim. Pfalzgraf
Karl bekommt die Ämter Birkenfeld, Allenbach und
Fraunberg, Markgraf Eduard Fortunatus den Rest der Grafschaft
zur alleinigen Verwaltung.
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1598
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Geburt des Sohnes Christian
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1600
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Neuauflage der Kirchenordnung
Herzog Wolfgang durch Karl mit einer von ihm verfaßten
Vorrede.
6. Dezember: Tod des
Pfalzgrafen nach der Teilnahme an einer Tauffeierlichkeit
19. Dezember: Bestattung
von Pfalzgraf Karl in der Familiengruft der Meisenheimer
Kirche
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